Warum alte Sachen?

Es geht hier nicht darum, perfekt zu nähen. Es geht auch nicht darum, absolutistisch beim Thema Upcycling zu sein. Natürlich darf man für die Hosenbündchen neue Stoffe nehmen. Die halten meist auch viel besser. Natürlich muss niemand alte Schlüpfergummies wiederverwenden. Aber schaut Eure Klamotten noch einmal mit anderen Augen an, und die von Oma, Opa, Onkel und Tante ebenfalls.

Es gibt eine Menge Gründe, Textilien vor dem Wegwerfen genauer zu betrachten.

  • Ihr vermeidet Müll.
  • Ihr spart Geld. Schon mal eine Outdoorhose für Kinder für zwei Euro genäht? Die dann auch noch ein Designerstück ist?
  • Ihr habt Sachen, die kein anderer hat.
  • Ihr könnt jederzeit loslegen und müsst nicht immer erst einkaufen gehen.
  • Egal, wie ökologisch sie erzeugt sein mögen, die Herstellung neuer Hosen umd T-Shirts verbraucht immer Energie, Wasser und Rohstoffe. Die Sachen in Eurem Schrank sind dagegen schon da.
  • Ihr wollt keine Schadstoffe abbekommen? Fein. Alte Klamotten sind schon unzählige Male gewaschen. Die färben meist nicht mehr ab und sind auch längst alle potenziell gefährlichen Stoffe losgeworden.
  • Ihr fördert Eure Kreativität. Das tolle Türkis, dass Ihr unbedingt als Taschenstoff wolltet, ist nicht da – dann schaut, was sonst noch passt. Oft kommt etwas viel Spannenderes heraus. Und weil das ganze Zeug ja nichts kostet, scheut man sich auch nicht, da einfach hinein zu schneiden.
  • Ihr dürft faul sein. Clevere Upcycler verwenden nicht nur den Stoff ihres Kleidungsstückes, sie nutzen Nähte, Säume, Knopflöcher, Taschen und Gürtelschlaufen, ihr bekommt viel schneller ein Ergebnis.
  • Ihr schafft Platz im Schrank – zumindest solange Ihr nicht zu ausgiebig auf die Suche nach neuem Material geht.
  • Ihr dürft Collagen nach Lust und Laune herstellen – das Gefühl hattet Ihr wahrscheinlich das letzte Mal im Kindergarten.

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