Hilfe, das sollte ein Stiftetui werden!

Immer gut zu gebrauchen - ein Stiftetui

Immer gut zu gebrauchen – ein Stiftetui

Dies ist eine Geschichte von Grgrgr, verdammt und ich schmeiß es in die Ecke. Eine ganz kleine schnelle Nummer, perfekt auch zum Nachmachen, wollte ich Euch heute zeigen.

Die Idee kommt aus der Handtasche meiner Mutter. Darin befindet sich nämlich schon seit ich denken kann ein kleines Stiftetui. Für zwei oder drei Kugelschreiber oder Bleistifte. Es ist aus wunderschönem weinroten Leder und sie hat es einfach nie rausgerückt. Da meine Stifte immer lose in meiner Tasche rumkullern und bei Bedarf natürlich erst nach langem Kramen auftauchen, wollte ich auch so eins.

Also habe ich in meine Lederrestekiste gegriffen und Streifen geschnitten. Es wurde auch tatsächlich ein Täschchen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sieht es von der Ferne gar nicht so schlecht aus. Ja, man kann auch Stifte reinstecken. Aber schön? Nein. Schön ist es nicht. Ein einziges Gefitze der Nähte. Die wurden erst gar nicht gerade, sondern gerieten immer wieder aus der Spur.

Collage-Stiftetui1

Schief, krumm und gefitzt. Schön ist anders.

Und als ich dachte, jetzt habe ich es alles ausgefriemelt, da wollte meine Maschine das Leder nicht mehr nähen. Ich probiere weiter. Denn wie Ihr seht, lassen sich nicht nur Stifte, sondern auch Taschenmesser prima verstauen. Ich habe hier auch noch eine Anzahl Pinzetten, Scheren und ähnliches, was einen Schutz vertragen könnte.

Stiftetui aus Leder

Bis ich die perfekte Version habe, darf diese bei mir bleiben.

Jetzt dürfen die Täschchen trotzdem zu RUMS. Vielleicht hat ja jemand von Euch noch Tipps, wie man das besser hinbekommt?

Danke und viele Grüße. Annett

Alt: Lederreste – Die habe ich von einer Freundin, die sie wiederum über fünf Ecken bekommen hat. Es sind Abfallstücke einer Schuhfabrik. Wer von Euch ebenfalls gern mit Leder arbeiten möchte: Es gibt im Netz auch solche Reste als Kiloware zu kaufen. Allerdings hat sich Leder ein wenig zickig. Da müsst Ihr probieren. Wie es bei mir – meist – klappt, das schreibe ich Euch demnächst in einem Beitrag. Wenn ich dann endlich ein sauberes Täschchen hinbekommen habe.

Neu: nix

von Annett Zündorf

Previous Post Next Post

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Birgit Anwander 17. April 2015 at 08:00

    Liebe Annett,

    ich arbeite viel mit Kunstleder und Leder, wenn du hast, benutze einen Teflon oder Rollenfuß zum nähen.
    Das Wegrutschen kannst du verhindern, indem du mit dem kompletten Nähfuß auf dem Leder nähst und danach erst die Nahtzugabe auf 2-3 mm zurückschneidest. Ich mache das mit dem Rollschneider und Lineal, dass ergibt einen schönen sauberen und gleichmäßigen Schnitt. Ich hoffe, diese Tipps helfen dir ein wenig.

    Liebe Grüße
    Birgit

    • Reply annett 17. April 2015 at 08:31

      Liebe Birgit,
      vielen Dank für Deine Hilfe. Einen Teflonfuß habe ich benutzt. Der hat bei den Lederarten, die ich bisher verwendet hatte, auch prima funktioniert, aber diesmal leider nicht. Der Tipp mit dem nachträglichen Beschneiden ist super. Das probiere ich doch gleich aus.
      Danke Dir und viele Grüße.
      Annett

    Leave a Reply

    We use Cookies - By using this site or closing this you agree to our Cookies policy.
    Accept Cookies
    x