Bald bin ich ein Schulkind – Was kommt in die Zuckertüte!

Heute ist es endlich so weit – wie versprochen verrate ich Euch, was hier bei uns in die Zuckertüte kam. Wir haben uns lange den Kopf zerbrochen. Es sollte schließlich ein bisschen außergewöhnlich sein. Normales Spielzeug gibt es zu Weihnachten und zum Geburtstag.

Also Internet-Suche. Was rauskam fand ich so lala. Freundebücher mag das Kind nicht. Pädagogische Kästen mag ich nicht. Turnhose? Klingt jetzt nicht so spannend.

Dann gab es einen Elternabend. Den ersten vor der Schule. Er brachte mich ein wenig zur Verzweiflung. Die Liste der Dinge, die es zu besorgen galt, war unendlich. Von Scherenschnittpapier über ergonomische Schreiblernbleistifte zu einer Isomatte für die Mittagspause, sah die Liste nach viel Arbeit aus.  Aber dann sah ich eine gezeichnete Zuckertüte mit Vorschlägen für die Füllung. Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Wir hatten schon Memory, Domino und kleine Bälle.

Was denkt das Kind, was in die Tüte kommt? „Süßigkeiten“, sagte der Nachwuchs. „Ganz viele“. Immerhin kam noch ein nachdenkliches „und was man für die Schule braucht, zum Beispiel Stifte“, hinterher.

Ratlos wie zuvor haben wir uns letztlich für folgendes entschieden:

  • ein paar Comics zum Vorlesen – bei uns waren das „Lolek und Bolek“, zwei wilde Burschen auf Welterkundung.
  • Ein Buch zum Selberlesen
  • ein Springseil
  • Rechenwürfel, die für die Schule gebraucht werden (die standen auf dem Ausstattungszettel)
  • ein paar schöne Stifte und Radiergummies
  • Knete (die stand auch auf dem Ausstattungszettel)
  • ein Schiebepuzzle (Kennt Ihr die Dinger von früher? Bei mir stand pädagogisch wertvoll „Ohne Fleiß – kein Preis“ auf der Rückseite)
  • dazu natürlich Schokolade, Knisterkaugummis und andere Süßigkeiten.
  • Ein Sportbeutel (dafür zeige ich Euch in den nächsten Wochen eine Anleitung)
  • Ein kleiner Geldbeutel (die Anleitung habe ich Euch letzte Woche gezeigt)
  • ein Dino-Ei
  • Story Cubes

Und ganz obenauf saß, passend zum Fischthema, ein Seepferdchen. Wie ich das gemacht habe, zeige ich Euch ebenfalls in den nächsten Wochen.

Zuckertütenfüllung nach der Öffnung

Einmal geöffnet, war die Zuckertütenfüllung ein Chaos und in der ganzen Aufregung nicht mehr auf ein geordnetes Foto zu bringen. Aber so sah es aus.

Tolle Geschenke von der Verwandschaft und Freunden waren Labels für Stifte, Hefte und Brotbüchse. Ein Stempel mit Namen und einem kleine Piratenmotiv, ein kleines Täschchen für Stifte oder Kleinigkeiten, eine Uhr und ein Rechenspiel. Im Rückblick kann ich auch einen Abakus sehr empfehlen. Wir haben später einen gekauft, der jetzt bei schwereren Aufgaben hilft.

Ebenfalls eine tolle Idee: Der wunderbare Atlas Alle Welt, mit dem kleine Weltentdecker nicht nur Länder, Flüsse und Grenzen anschauen können, sondern der zeigt, was es wo besonderes gibt. Dieses Buch ist so schön, dass man es auch als Erwachsener kaum aus der Hand legen möchte.

Was kommt bei Euch in die Tüte?

Ich bin gespannt.
Viele Grüße
Annett

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von Annett Zündorf

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